Osteopathie

Die osteopathische Medizin ist eine eigenständige Form der Heilkunde, die dem Erkennen und Behandeln von Funktionsstörungen dient. Die Behandlung erfolgt ausschließlich mit den Händen. Dabei wird der Patient in seiner Gesamtheit betrachtet. Dies beinhaltet sowohl die wechselseitige Beziehung von Körper, Geist und Seele als auch die von Organen, Bewegungsapparat und Nervensystem. Ziel der Osteopathen ist es, die Selbstregulierungsmechanismen wieder so in Gang zu setzen, dass der Körper sich von alleine heilt, ohne dass von Außen etwas zugeführt oder entnommen werden muss.

„Die Osteopathie versteht sich als Kunst, die den Organismus zu einer Selbstkorrektur führt“,                                        J. P. Barral

Die Osteopathie gilt als Heilkunde und darf als solche nur vom Arzt oder Heilpraktiker eigenständig ausgeübt werden.

 

Osteopathie in Deutschland:

Die Osteopathie ist als Behandlungsmethode nach Auskunft der Ärztekammer Saarland sowie der  Universitätsklinik des Saarlandes inzwischen wissenschaftlich anerkannt.
(VwG Saarland 3 K 1175/08 v. 23.06.2009).
Achtung :
In Deutschland ist gegenwärtig der Begriff Osteopath gesetzlich außerhalb Hessens NICHT  geschützt. D.h. für Patienten ist es wichtig VOR dem Besuch eines Osteopathen darauf zu achten, welche Qualifikationen diese Person mitbringt. Ein paar integrative Stunden in „Osteopathie“ ersetzen kein 5 jähriges Voll- oder Teilzeitstudium.
(http://www.osteopathie.de/de-vod-rechtliche_anerkennung.html)

Fachliteratur zur Osteopathie für Patienten

http://www.jolandos.de/klinische-arbeit/buecher-fuer-patienten/

http://www.jolandos.de/osteopathie-erklaert-1900?c=44

 

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